|
Auch die Geckos der Gattung Phelsuma sind durch den Menschen in ihrem Verbreitungsgebiet stark bedroht. Die Ausbreitung von menschlichen Ansiedlungen und die damit verbundene Zerstörung des Lebensraums zur Gewinnung von Ackerland und Brennholz gefährden den Fortbestand vieler Phelsumenarten. Je nach Vorkommen und Verbreitung kann die Bedrohung für die einzelnen Arten recht unterschiedlich sein. Vor allem das Hauptverbreitungsgebiet der meisten Phelsumenarten die Insel Madagaskar ist durch den enorm steigenden Bevölkerungsdruck ein im höchstmaß bedrohter Lebensraum. |
|
Gefährdung durch Fang und Handel |
|
Der Fang und das Absammeln für den kommerziellen Handel, die oftmals sehr kleinen natürlichen Vorkommensgebiete, die Verinselung der ursprünglichen Lebensräume und die Faunen-, bzw. Florenverfälschung sind weitere Faktoren für ihre akute Bedrohung. |
|
Informationen zum Artenschutz von Phelsumen |
|
Hat man sich für die Haltung von Phelsumen entschieden gilt es einige gesetzliche Bestimmungen einzuhalten. Der Arten- bzw. Tierschutz sollte für jeden ernsthaft Interessierten Terrarianer ein übergeordnetes Thema darstellen. Das beinhaltet die Einhaltung diverser gesetzlicher Vorgaben:
• Tierschutzgesetz • Artenschutzbestimmungen, vor allem die EG-Verordnung 338/97 und die Bundesartenschutzverordnung, kurz BArtSchV, in der revidierten Fassung von 1999, die die Vorgaben der Europäischen Union in deutsches Recht umgesetzt hat • Bundesnaturschutzgesetz • Die Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora, kurz CITES • Mindestrichtlinien für die Haltung von Reptilien und Amphibien |
|
|
|
|