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Terrarientypen
Terrarientypen

Die meisten Phelsumenarten sind Baumbewohner und somit kommen für die Phelsumenpflege Terrarien in Frage die eher hoch als breit sind. Im Allgemeinen kann man drei unterschiedliche Terrarientypen definieren.

Typ1 - Für Arten aus den eher trocheneren Gebieten.

Diese Arten benötigen keine sonderlich hohe Luftfeuchtigkeit und somit reicht hier ein einmaliges abendliches Sprühen um die nächtliche Luftfeuchtigkeit etwas zu erhöhen. Der Bodengrund muß nicht zwangsläufig viel Feuchtigkeit speichern können und kann daher aus Sand, Kies oder einfacher Terrarienerde bestehen. Als Terrarieneinrichtung bieten sich Sanseverien und Bambusstangen an bzw. bei Felsbewohner sollte die Rückwand entsprechend hergerichtet werden.

Typ2 - Für anpassungsfähige Arten und Kulturfolger.

Als Kulturfolger gelten die Arten welche sich gut an unterschiedlichste Habitate anpassen können und daher eher anspruchslos sind. Die Luftfeuchtigkeit sollte sich im mittlerm Bereich bewegen und daher reicht hier eine einfache Ausstattung mit kleinern Terratienpflanzen, Ästen und Bambusstangen.Als Bodengrund reicht normale Terrarienerde oder Kies.

Typ3 - Für Arten aus den tropischen Regenwäldern.

Arten aus den Regenwaldzonen des Verbreitungsgebiets haben im allgemeinen ein sehr hohes Luftfeuchtigkeitbedürfnis und dementsprechend sollten die Behälter eingerichtet sein. Ein feuchtigkeitsbindender Bodengrund aus Blähton, spezieller Terrarienstreu oder Moosen und eine Terrarieneinrichtung aus großblättrigen Pflanzen, Bambus und Kletterästen schaffen ausreichende Versteckmöglichkeiten und stabilisieren das Terrarienklima.

 
Terrariengröße
Für die meist arboricol lebenden Phelsumen bieten sich für die Unterbringung Behälter an die eher hoch als breit sind. Für ein Pärchen Phelsumen wird laut den "Mindestanforderungen für die Haltung von Reptilien", welche vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten erstellt wurden, nach der Formel 6 x 6 x 8  (Länge x Breite x Höhe) bezogen auf die Kopf-Rumpf-Länge (nicht die Gesamtlänge) der Tiere bezogen die minimale Terrariengröße für ein Paar berechnet.

Als Beispiel nehmen wir hier einmal die Art Phelsuma quadriocellata  quadriocellata mit einer Kopf-Rumpf-Länge von ca. 6 cm. Es ergibt sich nach obiger Formel eine minimale Behältergröße von 36 x 36 x 48 cm. Hier kann man nun z.B. auf handelsübliche Glasterrarien der Größe 40 x 40 x 60 cm zurückgreifen. Diese Maße sollte man aber wirklich nur als Richtwerte sehen und den Tieren ruhig noch ein wenig mehr Platz gönnen und auf die nächst größeren Terrarienmodelle zugreifen.