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Die meisten Phelsumenarten sind Baumbewohner und halten sich eher selten am Boden auf. Aus diesem Grund ist die Wahl des verwendeten Bodengrunds eher zweitranging. Bei der Realisierung eines optimalen Terrarienklimas, und der damit verbundenen Aufrechterhaltung einer hohen Luftfeuchtigkeit, ist er als Feuchtigkeitsspeicher allerdings unersätzlich und deshalb von entscheidender Bedeutung.
Die zur Verfügung stehenden Bodengrundsubstrate reichen von käuflicher Terrarienerde oder Terrariensand über Douglasienrinde bis zu Pflanz-Blähton etc. Man kann auch Bodengrundmaterial aus der Natur entnehmen, nur sollte man hierbei folgendes beachten. Der Bodengrund (z.B Walderde) sollte möglichst nicht mit Insektiziden bzw. Pflanzenschutzmittel belastet sein, und auch die ungewollte Einschleppung von Parasiten wäre möglich. Aus diesem Grund greife ich bevorzugt auf käufliches Bodensubstrat zurück welches ich noch zusätzlich im Backofen sterilisiere.
Weiter sollte bei der Auswahl darauf geachtet werden das die einzelnen Bodengrundpartikel nicht zu klein sind, um nicht aus Versehen von den Tieren bei der Nahrungsaufnahme mitgefressen zu werden. Ich selbst habe sehr gute Erfahrung mit Blähton und Douglasienrinde gemacht und kann sie uneingeschränkt empfehlen. Beide Substrate lassen sich problemlos im Backofen sterilisieren und können zudem ausgewaschen werden. Dennoch sollte man den Bodengrund in regelmäßigen Abständen komplett austauschen. |
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Wie der Bodengrund so spielt auch die Terrarienbepflanzung bei der Gestaltung des Terrarienklimas eine bedeutende Rolle. Pflanzen generieren Sauerstoff und regulieren die Luftfeuchtigkeit. Bei der Auswahl sollte auf die Ungiftigkeit der Pflanzen und ihre Eignung bezüglich der zu haltenden Art geachtet werden, d.h. die Pflanzen sollten stark genug sein um das Gewicht der Tiere tragen zu können. Wer möchte kann seine Bepflanzung nach rein optischen Gesichtspunkten auswählen oder aber auch versuchen einen Biotopausschnitt mit richtigen Pflanzen aus dem natürlichen Lebensraum der Tiere nachzubilden. Hierbei sind der Phantasie des Phelsumenpflegers keine Grenzen gesetzt. |
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Damit die Tiere sich nicht ständig beobachtet fühlen und um zusätzliche Lauf- und Kletterfläche zu schaffen sollte man mindestens eine, am besten zwei Terrarienseiten mit einer Art Verkleidung ausstatten. Ohne diese schützende Sichtbarriere währen die Tiere einem ständigen Stress ausgesetzt und würden sich nur noch verstecken. Bei der Rückwandgestaltung kann man auf käufliche Rückwände aus Kunststoff oder Zierkorkplatten in unterschiedlichen Stärken zurückgreifen. Möchte man die Rückwand von Kletterpflanzen oder Moosen bewachsen lassen bieten sich Platten aus Xaxim an. Auch kann man in selbst erstellte Rückwände Sonnenplätze und Pflanztöpfe für Terrarienpflanzen einsetzten. |
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Wie bereits erwähnt sind Taggeckos in erster Linie Baumbewohner und deshalb sollte auf die Realisierung von geeignten Klettermöglichkeiten ein besonderes Augenmer gelegt werden. Nicht nur die Schaffung einer möglichst großen Oberfläche für den Aufenthalt der Tiere sonderen auch als Sichtbarrieren sind sie von Bedeutung. Unerläßlich bei der Phelsumenpflege und außerdem sehr dekorativ sind die in unterschiedlichen Größen erhältlichen Bambusröhren. Sie sollten nach Möglichkeit mit Silikon fixiert oder andersartig befestigt werden. |
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